Wer ist die BAG-S?

Die BAG-S ist eine Fachorganisation zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Hilfen für straffällig gewordene Menschen und vertritt die überverbandlichen Interessen der Träger der freien Straffälligenhilfe auf Bundesebene.

Sie wurde 1990 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Die Gründung war insbesondere mit dem Anliegen verbunden, eine Interessenvertretung der freien Straffälligenhilfe zu schaffen. Neben den bestehenden Verbänden der Bewährungshilfe oder des Strafvollzugs gab es zu diesem Zeitpunkt keine Interessenvertretung für die Belange der Träger in diesem Bereich. Zur Geschichte der BAG-S hat Elke Bahl einen kurzen Beitrag geschrieben, den Sie an dieser Stelle nachlesen können können.

Die BAG-S will die Öffentlichkeit für die Aufgaben der Integration und Resozialisierung straffällig gewordener Menschen sensibilisieren. Sie engagiert sich sozial- und kriminalpolitisch, um der Diskriminierung und Ausgrenzung Straffälliger entgegenzuwirken und die Beiträge der Freien Straffälligenhilfe zur Prävention und sozialen Integration sichtbar zu machen.

Sie sucht die Zusammenarbeit mit allen Organisationen ähnlicher Zielsetzung und vertritt die Anliegen und Forderungen der Freien Straffälligenhilfe gegenüber Gesetzgebern, Ministerien, Parteien und Verwaltungen. Dazu erarbeitet die BAG-S in Facharbeitskreisen und auf bundesweiten Fachtagungen gemeinsame Stellungnahmen, Positionen und Reformvorschläge.

Weitere Aufgaben sind:

  • Veröffentlichung der Fachzeitschrift „Informationsdienst Straffälligenhilfe“
  • Veröffentlichung der Broschüre „Wegweiser für Inhaftierte, Entlassene und deren Angehörige“
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Stellungnahmen zu und Beteiligung an Gesetzgebungsverfahren

Die Geschäftsstelle mit Sitz in Berlin koordiniert die Arbeit der Mitgliedsverbände und organisiert die Umsetzung der satzungsgemäßen Ziele und Beschlüsse. Sie fungiert als Ansprechpartnerin für Mitgliedsverbände, Kooperationspartner:innen, Politik und Presse.

Vorstand

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