Artikel zum Stand der Digitalisierung im Strafvollzug – gedruckte Zeitungen sind weiterhin zentrale Informationsquelle
In einem Artikel der taz wird beschrieben, dass die Digitalisierung in deutschen Gefängnissen nur sehr schleppend vorankommt und gedruckte Zeitungen für Inhaftierte weiterhin eine zentrale Informationsquelle und ein wichtiges Mittel zur Resozialisierung sind. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2025 spielte das Internet mit nur 2,7 Prozent kaum eine Rolle. Aktuell gibt es Bemühungen, die Digitalisierung im Vollzug voranzutreiben. Hierbei handelt es sich jedoch um regionale Einzellösungen. Erwartet wird aber im Frühjahr 2026 eine Vorlage für eine länderübergreifende Digitalstrategie. Diese hatte der E-Justice-Rat, ein gemeinsames Gremium von Bund und Ländern, von dem Strafvollzugsausschuss und der Bund-Länder-Kommission für Informationstechnik in der Justiz im April 2025 angefordert.
Eine Sprecherin der Bremer Senatsverwaltung für Justiz wird mit folgenden Worten zitiert: „Eine ‚digitale Resozialisierung‘ ist nicht nur mit den Grundprinzipien des modernen Strafvollzugs vereinbar, sondern sogar geboten, damit die Strafgefangenen den digitalen Anschluss an die Gesellschaft nicht verlieren.“
Den Beitrag der taz können Sie hier nachlesen.


