Tod in Haft: Schwerkranke Person stirbt während Ersatzfreiheitsstrafe
DER SPIEGEL berichtet über den Tod des schwerkranken 32 jährigen Yacouba Z. Anfang Oktober 2025. Inhaftiert war er aufgrund einer nicht bezahlten Geldstrafe von 1.800 Euro in der JVA Uelzen (Niedersachsen). Er litt unter schwerer Niereninsuffizienz und Herzproblemen sowie Hepatitis und war dreimal wöchentlich auf Dialyse angewiesen. Während seiner Inhaftierung wirkte er laut dem Personal der Anstalt apathisch, verweigerte teilweise die Nahrung und auch die Dialyse. Er starb an akutem Nierenversagen. Die Anwältin, die die Familie des Toten vertritt, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Anstalt. Laut dem Bericht ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Anstaltsärztin wegen fahrlässiger Tötung.
Den Beitrag können Sie hier lesen (Paywall). Zuerst berichtete hierüber die Allgemeine Zeitung aus Uelzen. Den Beitrag können Sie hier lesen.

