Kritik an Schnellverfahren im Strafprozess
Zwei aktuelle Beiträge beleuchten kritisch die Bedeutung beschleunigter Strafverfahren und deren Folgen für die Rechtspraxis. Dabei werden grundlegende Fragen zur Balance zwischen Effizienz und Fairness im Strafverfahren aufgeworfen.
In einem Beitrag der Tageszeitung taz wird die tägliche Arbeit der Berliner Strafgerichte im Bereich der Alltagskriminalität dargestellt. Es werden Prozesse gezeigt, die wenige Minuten dauern, sowie eine Initiative, die Angeklagten eine anwaltliche Vertretung organisiert.
Zum Artikel: Urteile im 15-Minuten-Takt
Im Verfassungsblog diskutieren Nicole Bögelein und Frank Wilde vor dem Hintergrund der aktuell verhandelnden Kommission zur StPO die Bedeutung des bereits hohen Tempos der Verfahren für die Rechtsstaatlichkeit.
Zum Artikel: Zeit für ein Tempolimit im Strafverfahren


