Peer-Mentoring in der Straffälligenhilfe: In Deutschland steckt noch viel Potenial

Ein aktueller Beitrag im Kriminologie – Das Online Journal beschäftigt sich mit der Bedeutung von Peer-Mentoring in der Straffälligenhilfe. Wie können Menschen mit eigener Haft- und Straffälligkeitserfahrung als professionelle Mentor:innen junge Menschen begleiten , die selbst von Delinquenz oder justiziellen Interventionen betroffen sind. Anhand von Interviews mit Mentor*innen des Berliner Projekts „Credible Messenger“ wird deutlich: Die gelebte Erfahrung kann Vertrauen schaffen, neue Perspektiven eröffnen und sowohl Mentees als auch Mentor:innen im Ausstieg aus Kriminalität stärken.

Die Autor*innen stellen fest, dass in Deutschland der systematische Einbezug von Menschen mit eigener Straffälligkeitserfahrung bislang eine Ausnahme darstellt und sehen hier viel Entwicklungspotential.

Die Publikation von Julian Knop, Christian Ghanem, Jana Sophie Lanio und Franz Zahradnik mit dem Titel „Peer Mentoring in der Straffälligenhilfe – Über die Entwicklung von Desistance-Kapital unter prekären Bedingungen“

ist hier frei verfügbar.