Der neue Infodienst ist da: Der Blick nach Europa – Projekte & Akteure
In der aktuellen Ausgabe des Informationsdienstes Straffälligenhilfe richten wir unseren Blick nach Europa. Einerseits stellen wir konkrete Projektarbeit aus zwei europäischen Ländern vor und zeigen, wie dort Straffälligenhilfe praktisch umgesetzt wird. Andererseits präsentieren wir Akteure, Netzwerke und Gremien, die über Ländergrenzen hinweg wirken und europaweit wichtige Impulse für die Straffälligenhilfe und Resozialisierung setzen.
Indem wir diese europäischen Ebenen und Organisationen vorstellen, möchten wir die Frage aufwerfen, wo sich für die deutsche Straffälligenhilfe Anknüpfungspunkte ergeben, sei es durch die Beteiligung an gemeinsamen Projekten, den fachlichen Austausch oder die Weiterentwicklung von Standards.
Diese Ausgabe versteht sich somit als kompakte Einladung, über den Tellerrand zu blicken und Europa als Raum gemeinsamen Wirkens für die Straffälligenhilfe zu entdecken.
Aus dem Schwerpunkt:
- Das Newham Youth to Adult Hub (Y2A Hub) in London
- Restorative Justice und der Bewährungs- und Mediationsdienst in der Tschechischen Republik: vier Perspektiven
- Das CoPPer-Projekt und die Rolle von Freiwilligen in Europa
- Netzwerke als Türöffner für strukturelle Veränderungen? Der Verein „Richtungswechsel“ in Österreich.
- EuroPris: Die Förderung der Straffälligenhilfe durch europäische Institutionen
- Das Erasmus+-Projekt PROMOTE und die Verbesserung von Qualifizierungsmöglichkeiten im Justizkontext
- Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT)
Außerdem:
- Geschichte 200 Jahre Straffälligenhilfe – von der sittlichen Besserung zur Resozialisierung


